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Wir sind ein kleiner innovativer Industriebetrieb,
gegründet 1982.
Wir befassen uns mit der Entwicklung und der Herstellung von Hochpräzisionsantrieben
und Robotern für wissenschaftliche
und industrielle Anwendungen.
Unsere hochpräzisen Roboteranlagen sind konstruiert um kleine feinwerktechnische
Werkstücke präzise zu fügen und auch in der Zukunft den wachsenden Markt
an Mikro-
strukturteilen zu handhaben.
Die
Hochpräzisionsroboter, basiert
auf rotierenden Schrittmotorantrieben, die in der Lage sind, Positionieraufgaben
bis in den Submikron-
bereich zuverlässig durchzuführen. Die Hochpräzisionsantriebe inkrementieren
mit 10nm.
Sie können mit Linearmeßschienen bestückt werden und erlauben eine absolute
Posit-
ioniergenauigkeit in drei Achsen von 100nm.
Diese Systeme haben wir in der Zwischenzeit durch zahlreiche
Komponenten ergänzt,
die uns in den Stand versetzen, entsprechend miniaturisierte Materialien
sicher und ver-
letzungsfrei aufzunehmen und zu handhaben. Die Systemkomponenten umfassen
ganze
Familien von Mikrogreifersystemen, die
entweder vakuumgesteuert oder mit Elasto-
meren aufgebaut sind, oder durch extrem kleine Antriebsmotoren kraftschlüssige
Greif-
prozesse ermöglichen. Die Greifersysteme lassen sich karthesisch in drei
Koordinaten
bewegen und können zusätzlich in mehreren Ebenen rotiert werden. Es ist
möglich, mit
diesen Greifersystemen Werkstücke bis zu einer Größe von 10µm sicher zu
handhaben.
Prinzipiell erfordert der
hohe Präzisionsbedarf der Vorhaben, die mit unseren Anlagen durchgeführt
werden, die mikroskopische Beobachtung der Bewegungsabläufe. Dem hab-
en wir dadurch Rechnung getragen, daß wir eine eigene Miniaturmikroskoplinie
entwickelt
haben, die für die Visualisierung der Prozesse von entscheidender Bedeutung
ist (T.I.M.M. Technisch Industrielles
Miniatur Mikroskop).
Diese Miniaturmikroskope
stellen eine eigene Vertriebslinie dar. Sie können in ihren Aufbau
und ihrer geringen Größe sehr gut in Maschinen eingebaut werden.
Wir haben für die Mikroskope eigene Beleuchtungssysteme entwickelt, die
eine oft schwierige Ausleuchtung
des Operationsfeldes möglich machen und die auch zusätzlich, da sie aus
Diodenfeldern
aufgebaut sind, stroboskopische Beobachtungen zulassen.
In vielen Fällen läßt sich der Aufbau komplexer Anlagen
kostengünstiger gestalten, wenn
teure Bereitstellungskomponenten durch Einsatz der Bildverarbeitung ersetzt
werden können.
Wir haben aus diesem Grund mehrere Bildverarbeitungssysteme im Einsatz,
die es dem
Roboter ermöglichen, Materialien in einem relativ ungeordneten Zustand
zu erkennen, ihre
Lage und Orientierung zu erfassen und sie dann mit Hilfe der optischen
Erfassung sicher
zu greifen und zu positionieren.
Die Antriebskomponente, die wir aufgebaut haben, liegen
an der Grenze der mit mech-
anischen Mitteln realisierbaren Präzision (minimale Inkremente 10nm).
Dies wurde erreicht
durch eine neuartige Kunststoffkonstruktion der rotierenden Antriebskomponenten
und durch extreme Modifikation der Motoren. Auch die elektronischen Steuerungen
sind wesentlich für
die Präzisionsleistung verantwortlich und wurden von uns entwickelt.
Der Einsatz solcher Systeme für zahlreiche Aufgaben
erfordert schon wegen der hohen Anschaffungskosten eine gewisse Flexibilität
und Anpassungsfähigkeit der Roboter an
variable Montagebedingungen. So will z.B. ein Uhrenhersteller nicht nur
einen Uhrentyp mit
unserer Anlage montieren, sondern das System sollte auch imstande sein,
bei einem Modellwechsel durch einfache Änderung der Programmstruktur jedes
beliebige neue Modell montagetechnisch zu beherrschen.
Diese Flexibilität spielt in unserem Konzept eine große
Rolle, wobei alle beteiligten
Komponenten einbezogen sind: die Mechanik, die Elektronik und die Software.
D.h. auch
ein kompletter Umbau der mechanischen Komponenten erfordert keine neue
Betriebs-
software, sondern die veränderte mechanische Konzeption läßt sich mit
der vorhandenen Betriebssoftware an jedes neue Konzept anpassen.
Die Betriebssoftware ist in einer modernen Hochsprache
objektorientiert angelegt und
ermöglicht dem Benutzer eine leicht zu bedienende und extrem komfortable
Gestaltung der Antriebsprogramme, wobei das Programmierkonzept im sog.
"Teach In" Verfahren aufge-
baut wird. Der Benutzer kann zahlreiche, leicht programmierbare Werkzeuge
einsetzen,
um dem eingesetzten Robotersystem Aufgaben durch "Anlernen"
zu übergeben.
Wo liegt die Innovation?
Bei unseren Systemen handelt es sich insofern um ein
neues Produkt, als es an die
Grenze des Präzisionsbereichs von echten Nanoantrieben reicht, ohne deren
Defizite zu übernehmen. Hochpräzise Versteller, die im Nanometerbereich
auflösen, existieren bereits;
sie unterscheiden sich von unseren Systemen dadurch, daß sie meist nur
sehr kleine be-
grenzte Strecken verfahren können und im allgemeinen aus technisch-konstruktiven
Be-
dingungen keine größeren Werkzeuge bewegen können.
Unsere Systeme sind imstande, auch extreme Präzisionsanforderungen
für mech-
anische Arbeiten zu leisten und sie sind so konstruiert, daß sie die dazu
nötigen Werk-
zeuge wie Greifer und Mikroskope aufnehmen können. Durch Modifikation
der Antriebs-
komponenten können sie an jeden Montagebedarf angepaßt werden und entweder
extrem präzise operieren oder, wenn dies nicht erforderlich ist, in einer
geringeren Aus-
legung der Genauigkeit große Distanzen mit hohen Geschwindigkeiten zurücklegen.
D.h., sie sind für extrem hohe Präzisionsanforderungen, aber auch für
Montage- oder Qualitätssicherungsaufgaben geeignet, bei denen große Verfahrstrecken
und hohe Fahrtgeschwindigkeiten erforderlich sind.
Unsere Geräte stellen damit eine Roboterlinie dar, die im wesentlichen
durch die
große Anzahl von Systenkomponenten in dieser Form noch nicht auf dem Markt
existiert.

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